Gesellenprüfung

Ziel ist der Gesellenbrief und damit der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung zum Facharbeiter im Elektrohandwerk. Die sog. gestreckte Gesellenprüfung setzt sich aus einem Teil I und einem Teil II zusammen.

Gestreckte Prüfung (
Alte Prüfungsverordnung (2008) Neue Prüfungsverordnung (2021)

Die Gesellenprüfung Teil I (Gewichtung 40 %) beeinhaltet 

  • Prüfungsbereich 1: den Arbeitsauftrag
Die Gesellenprüfung Teil I (Gewichtung 30 %) beeinhaltet 
  • Prüfungsbereich 1: Elektrotechnische Anlagen und Betriebsmittel

Die Gesellenprüfung Teil II (Gewichtung 60 %) beeinhaltet

  • Prüfungsbereich 2: den Kundenauftrag (25 %)
  • Prüfungsbereich 3: Systementwurf (12,5 %)
  • Prüfungsbereich 4: Funktions- und Systemanalyse (12,5 %)
  • Prüfungsbereich 5: Wirtschafts- und Sozialkunde (10 %)

Die Gesellenprüfung Teil II (Gewichtung 70 %) beeinhaltet

  • Prüfungsbereich 2: den Kundenauftrag (36 %)
  • Prüfungsbereich 3: Systementwurf (12 %)
  • Prüfungsbereich 4: Funktions- und Systemanalyse (12 %)
  • Prüfungsbereich 5: Wirtschafts- und Sozialkunde (10 %)

 

 Die Gesellenprüfung ist  bestanden, wenn:

  • im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mit mindestens "ausreichend" und
  • im Ergebnis von Teil 2 mindestens "ausreichend" (>=50 %) und
  • im Kundenauftrag mindestens "ausreichend" (>=50 %) und
  • in mindestens zwei der übrigen Prüfungsbereiche 3 bis 5 von Teil 2 mit mindestens "ausreichend" (>= 50 %) und
  • in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 mit ungenügend (< 30 %) bewertet worden sind.

 

Quellen:

  • Verordnung über die Berufsausbildung zum Elektroniker und zur Elektronikerin vom 25.07.2008
  • Verordnung zur Neuordnung der Ausbildung in den handwerklichen Elektroberufen vom 30.03.2021

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